eSIM Portugal 2026: Mit deutscher SIM meist unnötig – wann sich eine Reise-eSIM lohnt und was der Prepaid-Gesetzentwurf bedeutet

Felsbögen und türkisfarbenes Meer an der Algarve-Küste in Portugal Deutsch

Fazit: Mit deutscher SIM brauchst du für Portugal in der Regel keine Reise-eSIM. Portugal ist EU-Land, „Roam like at home“ gilt auch auf Madeira und den Azoren, und dein Tarif läuft dort in der Regel zu Inlandskonditionen – bei unbegrenzten oder sehr günstigen Datentarifen darf der Betreiber aber eine Fair-Use-Grenze setzen. Eine Reise-eSIM lohnt sich, wenn dein Tarif knappes Datenvolumen oder eine Fair-Use-Grenze im EU-Ausland hat, bei langen Aufenthalten, für Begleitung oder Gäste aus Japan, den USA oder China und – mit passender Länderliste – für einen Abstecher nach Marokko, das nicht zum EU-Roaming gehört. Nach den Preisen in der Tabelle unten (Saily und eSIM4Travel laut eSIMDB) ist eSIM4Travel in jeder Stufe von 1 bis 50 GB am günstigsten, etwa 3 GB für 30 Tage für 2,72 $. Aber: Vodafone und MEO verkaufen in Portugal eigene Touristen-eSIMs online. Eine gesetzliche Ausweispflicht für Prepaid gibt es in Portugal heute nicht, die Regierung hat aber im Mai 2026 einen Gesetzentwurf dazu beschlossen.

Das erfährst du in diesem Artikel:

  • Warum deine deutsche SIM in Portugal meist wie zu Hause funktioniert, was eine Fair-Use-Grenze und die Vier-Monats-Prüfung bedeuten – und in welchen Fällen das nicht reicht.
  • Spanien, Madeira und die Azoren: wo EU-Roaming gilt und wo eine reine Portugal-eSIM endet.
  • Der Prepaid-Gesetzentwurf vom 29. Mai 2026: was heute gilt, was geplant ist und wie die vier Betreiber Prepaid schon jetzt verkaufen.
  • Das Netz 2026: vier Betreiber seit dem Start von DIGI, über 16.000 5G-Stationen und 3G fast überall abgeschaltet.
  • Einreise der Gäste mit EES, Karte statt Bargeld, Metro Lissabon, Maut per Via Verde und die Hinweise des Auswärtigen Amts.
  • Preise von Nomad, Saily und eSIM4Travel im Vergleich mit den Touristen-eSIMs von Vodafone und MEO.

Ich wohne in Köln und schreibe auf Cairnroam über Reiseziele, bei denen die Netzfrage eine echte Frage ist. Bei Portugal ist sie mit deutschem Vertrag meist schnell beantwortet, so wie beim Nachbarn Spanien. Spannend ist Portugal an anderer Stelle: Hier gibt es seit November 2024 einen vierten Netzbetreiber, die lokalen Betreiber verkaufen Touristen-eSIMs selbst online, und gleichzeitig plant die Regierung eine Ausweispflicht für Prepaid-Karten. Darum geht es hier, mit Quellen: Die Regeln habe ich am 18. Oktober 2026 geprüft, bei den Preisen steht das Datum der jeweiligen Quelle. Alle Reiseziele im Überblick findest du im eSIM-Ratgeber für deutsche Reisende.

Brauchst du in Portugal eine eSIM? Mit deutscher SIM meist nicht

Hinweis: Diese Seite enthält Affiliate-Links, über die Cairnroam eine Provision erhalten kann – für dich ohne Mehrkosten. Regeln Stand 18. Oktober 2026, gestützt auf die portugiesische Regierung, die Regulierungsbehörde ANACOM (Statistikportal und Presseberichte), die Europäische Kommission, das Auswärtige Amt sowie die Betreiber- und Anbieterseiten selbst; das Preisdatum steht bei jedem Anbieter in der Tabelle. — ferno

Laut Europäischer Kommission wird „Roam Like At Home“ automatisch aktiv, sobald du dein Handy in einem der 27 EU-Länder nutzt, außerdem in Island, Liechtenstein, Norwegen, der Ukraine und Moldau. Das schließt die Qualität ein, also etwa 5G, wenn du es zu Hause hast (EU-Kommission zum Roaming). Verlängert ist die Regelung laut Kommission bis 2032 (EU-Kommission, Fragen und Antworten). Madeira und die Azoren sind autonome Regionen Portugals und für eine EU-SIM schlicht Portugal. Für Portugal heißt das in den meisten Fällen: SIM drin lassen, Datenroaming einschalten.

Eine Einschränkung nennt die Kommission selbst: Hast du unbegrenzte Daten oder zahlst du sehr wenig pro Gigabyte, darf dein Betreiber im EU-Ausland eine Fair-Use-Grenze für Daten setzen. Er muss dich vorher darüber informieren und dich warnen, wenn du die Grenze erreichst; die automatische SMS beim Grenzübertritt erinnert ebenfalls daran. Laut Your Europe kann diese Grenze niedriger sein als dein Inlandsvolumen. Darüber hinaus darfst du weiter surfen, zahlst aber einen Aufschlag; als Obergrenze nennt Your Europe 1,30 € pro GB zuzüglich Mehrwertsteuer als Wert für 2025, der Satz sinkt danach, ab 2027 auf höchstens 1 €. Und: Dein Betreiber darf deine Roaming-Nutzung über einen Zeitraum von vier Monaten beobachten und prüfen. Auf Schiffen und in Flugzeugen, die über Satellit verbinden, gelten die EU-Regeln laut Your Europe nicht mehr.

Vier Situationen machen das Thema trotzdem zu deinem:

  • Knappes Datenvolumen oder eine Fair-Use-Grenze. Roam like at home überträgt deinen Inlandstarif ins EU-Ausland, mehr nicht. Wer zu Hause mit wenigen Gigabyte auskommt und in Lissabon viel navigiert, streamt oder den Hotspot fürs Notebook braucht, stößt dort an dieselbe Grenze. Und wer zu Hause unbegrenzt surft, hat im EU-Ausland unter Umständen nur das Fair-Use-Volumen. Welche Grenze dein Tarif setzt, steht in deinem Vertrag und in der Roaming-SMS. Ein Zusatzpaket per Reise-eSIM kann hier die günstigere Ergänzung sein, und es hält Arbeits- und Privatdaten auf getrennten Leitungen.
  • Lange Aufenthalte. Wer den Winter an der Algarve verbringt oder mehrere Monate in Lissabon arbeitet, sollte die Vier-Monats-Prüfung kennen. Laut Your Europe gilt: Warst du in diesen vier Monaten länger im Ausland als zu Hause und hast du dort mehr genutzt als im Inland, darf dein Betreiber dich um eine Erklärung bitten, du hast dafür 14 Tage Zeit; bleibt es dabei, darf er Aufschläge berechnen. Für mehrmonatige Aufenthalte heißt das praktisch: Daten über eine eigene Reise-eSIM oder einen lokalen Prepaid-Tarif laufen lassen, die deutsche SIM für Anrufe und SMS-Codes behalten.
  • Begleitung oder Gäste von außerhalb der EU. Eine japanische, US-amerikanische oder chinesische SIM fällt nicht unter Roam like at home. Für sie ist die Wahl zwischen Reise-eSIM und portugiesischer Touristen-eSIM die eigentliche Frage.
  • Ein Abstecher nach Marokko. Marokko steht nicht auf der Liste der Länder, für die die Kommission Roam like at home nennt. Ob dein Tarif oder ein Europa-Tarif einer Reise-eSIM Marokko einschließt, steht in der jeweiligen Länderliste; wie man für Marokko selbst plant, steht im Artikel zur Reise-eSIM für Marokko.

Spanien, Madeira und die Azoren: wo welche SIM gilt

Portugals einziger Landnachbar ist Spanien, und Spanien gehört zum EU-Roaming. Mit deutscher SIM ändert sich an der Grenze also nichts. Für Grenzkontrollen führt die EU-Kommission auf ihrer Liste der vorübergehend wieder eingeführten Binnengrenzkontrollen (Stand 18. Oktober 2026) keinen Eintrag für Portugal; die Liste nennt nur vorübergehende Kontrollen und ändert sich laufend (EU-Kommission zu Binnengrenzkontrollen). Den Ausweis steckst du trotzdem ein: Auch ohne gelistete Grenzkontrollen kann kontrolliert werden, das japanische Außenministerium weist etwa in seinen Sicherheitsdaten für japanische Reisende auf Passkontrollen in grenzüberschreitenden Zügen hin.

Anders bei einer Reise-eSIM: Die Portugal-Tarife von Nomad, Saily und eSIM4Travel decken laut Anbieter beziehungsweise eSIMDB nur Portugal ab; bei Nomad steht als Abdeckung ausdrücklich nur Portugal (Nomad-Produktseite). Was ein solcher Tarif in Grenznähe oder in einem spanischen Netz macht, sagen die Quellen nicht. Für eine Iberien-Rundreise nimmst du deshalb einen Europa-Tarif, dessen Länderliste beide Länder nennt, oder einen zusätzlichen Spanien-Tarif. Wer mit einer Portugal-eSIM in Grenznähe unterwegs ist, kann die Netzwahl auf manuell stellen und ein portugiesisches Netz des Tarifs wählen: bei Nomad Vodafone oder MEO, bei eSIM4Travel MEO, Vodafone oder NOS, bei Saily das Netz, das die App anzeigt.

Auf den Inseln gilt für die deutsche SIM dasselbe wie auf dem Festland. Die portugiesischen Betreiber sind dort präsent: NOS bietet seine eSIM in allen Läden auf dem Festland, auf Madeira und den Azoren sowie online an (NOS zur eSIM), und MEO schreibt in seinem Blog von voller 4G- und 5G-Abdeckung auf beiden Inselregionen (MEO-Blog, November 2025) – das ist eine Angabe des Betreibers. Wie die Reise-eSIMs auf Madeira und den Azoren abdecken, nennen die Anbieter nicht gesondert; prüf vor dem Kauf die Netzkarte. Das Auswärtige Amt weist außerdem darauf hin, dass Madeira und die Azoren in einer seismisch aktiven Zone liegen (Auswärtiges Amt, Portugal).

Prepaid und Ausweis: heute keine Pflicht, aber ein Gesetzentwurf

In manchen EU-Ländern, etwa in Ungarn, gibt es Prepaid-SIMs nur nach Ausweisprüfung. In Portugal ist das bisher anders. Die Zeitung Observador schrieb am 5. Juni 2026 über die Freischaltung von Prepaid-Diensten ohne vorherige Identifizierung: „Atualmente, tal não é necessário“ – derzeit nicht nötig (Observador, Juni 2026).

Das soll sich ändern. Am 29. Mai 2026 hat der portugiesische Ministerrat einen Gesetzentwurf zur Änderung des Gesetzes über die elektronische Kommunikation beschlossen. Er soll vor Rufnummern-Spoofing schützen und „macht außerdem die Identifizierung der Nutzer von Prepaid-Mobilfunkkarten verpflichtend“ (Kommuniqué des Ministerrats vom 29. Mai 2026). Laut Observador soll künftig die Freischaltung von Prepaid-Mobilfunk und mobilem Internetzugang von der vorherigen Identifizierung abhängen. Der Entwurf geht als Ermächtigungsgesetz ans Parlament (Renascença, Mai 2026). Einen Bericht über eine Abstimmung im Parlament oder eine Veröffentlichung im Gesetzblatt habe ich bis zum 18. Oktober 2026 nicht gefunden. Stand also: von der Regierung beschlossen, nach den letzten Berichten noch im parlamentarischen Verfahren. Ab wann und für wen die Pflicht gelten würde, sagen die Quellen nicht.

In der Praxis verkaufen die vier Betreiber Prepaid schon heute unterschiedlich:

  • Vodafone: Touristen-eSIM online, laut Seite per E-Mail binnen Minuten; einen Ausweisschritt erwähnt die Seite nicht (Vodafone eSIM Portugal).
  • MEO: Touristen-eSIM „Enjoy“ online, QR-Code per E-Mail, ebenfalls ohne erwähnte Ausweispflicht (MEO eSIM Enjoy).
  • DIGI: Prepaid-SIMs werden von offiziellen DIGI-Verkäufern beim Kauf aktiviert, also persönlich (DIGI Tarife); für eine eSIM verlangt DIGI eine Kopie des Ausweises, Vorder- und Rückseite (DIGI eSIM).
  • NOS: Prepaid auch als eSIM komplett online, das Formular fragt aber nach einer portugiesischen Steuernummer (NIF) und einer siebenstelligen portugiesischen Postleitzahl (NOS Prepaid).

Und die Reise-eSIM? Eine Saily-, Nomad- oder eSIM4Travel-eSIM kauft dein Gast bei einem Anbieter außerhalb Portugals, sie wird vor dem Abflug installiert und läuft in Portugal als Roaming über portugiesische Netze. Ob ein künftiges Gesetz auch ausländische Anbieter erfassen würde, untersucht keine der Quellen; ich würde deshalb weder von einer Ausnahme noch von einer kommenden Passpflicht für Reisende sprechen. Welche Daten der Anbieter selbst abfragt, steht in seinen Bedingungen und seiner Datenschutzerklärung.

Das Netz 2026: vier Betreiber, dichtes 5G, 3G fast weg

Ältere Ratgeber nennen drei Netze: MEO, NOS und Vodafone. Seit dem 4. November 2024 ist DIGI der vierte Betreiber (Observador, November 2024). Laut ANACOM gab es Ende des zweiten Quartals 2026 in Portugal 16.142 5G-Stationen, und ANACOM zählte 6,2 Millionen Nutzer von mobilem Internet über 5G, 33,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (ANACOM-Statistik, Q2 2026).

Nach ANACOM-Daten, wie sie 4gnews im September 2026 berichtet, hatte Vodafone 5.627 5G-Stationen, NOS 4.912, DIGI 2.864 und MEO 2.739. Alle 308 Gemeinden haben 5G, und in 76,2 Prozent der Gemeindebezirke (Freguesias) steht mindestens eine 5G-Station. ANACOM betont aber, dass eine Antenne im Bezirk kein Signal im ganzen Bezirk garantiert – das sind Stationszahlen, keine Flächenabdeckung. Bemerkenswert für Reisende: Der Roaming-Datenverkehr ausländischer Besucher hat sich gegenüber 2025 laut demselben Bericht verdoppelt (plus 100,6 Prozent).

3G ist weitgehend abgeschaltet. MEO hat sein 3G-Netz bis Ende Januar 2024 abgeschaltet (4gnews, September 2023), NOS im ersten Quartal 2025 alle 3G-Stationen, Vodafone befindet sich nach ANACOM-Daten in einem fortgeschrittenen Abschaltprozess, und DIGI ist ganz ohne 3G gestartet (4gnews zum ANACOM-Bericht Q1 2025). Vodafone hatte angekündigt, ab Juli 2024 schrittweise abzuschalten (Pplware, Juni 2023); ein Enddatum habe ich nicht gefunden. Plan also mit 4G und 5G. Ooklas Speedtest Global Index (Stand August 2026) nennt für Portugal einen Median von rund 128 Mbit/s im mobilen Download (Speedtest Global Index Portugal); für eine Reise-eSIM im Roaming sagt das nichts Direktes aus.

Für die Wahl der Reise-eSIM ist das kein Detail. Nomad nutzt in Portugal laut eigener Produktseite Vodafone und MEO, nicht NOS. eSIM4Travel führt laut eSIMDB MEO, Vodafone und NOS. Für Saily habe ich keine belastbare Netzangabe gefunden. Von den beiden Anbietern, deren Netze ich prüfen konnte (Nomad und eSIM4Travel), nennt keiner DIGI. Wer viel auf dem Land unterwegs ist, sollte die Netzliste vor dem Kauf lesen.

Einreise deiner Gäste: Japan, USA, China und das EES

Mit deutschem Ausweis ist die Einreise schlicht: Laut Auswärtigem Amt reichen Reisepass, vorläufiger Reisepass, Personalausweis, vorläufiger Personalausweis oder Kinderreisepass. Portugal akzeptiert zur Einreise sogar Dokumente, die seit höchstens einem Jahr abgelaufen sind (außer dem vorläufigen Personalausweis) – Flugreisen von und nach Deutschland gehen aber nur mit gültigem Pass oder Personalausweis (Auswärtiges Amt, Portugal). Für deine Gäste gelten die Schengen-Regeln:

  • Japan: Laut japanischem Außenministerium kein Visum für touristische Aufenthalte bis drei Monate, innerhalb von 180 Tagen höchstens 90 Tage. Der Pass muss bei der Einreise noch für die Aufenthaltsdauer plus drei Monate gültig sein, und laut japanischem Außenministerium muss man in Portugal ständig einen Identitätsnachweis bei sich tragen, eine Passkopie reicht dafür (japanisches Außenministerium, Sicherheitsdaten Portugal).
  • USA: kein Visum laut Staatenliste zur Visumpflicht des Auswärtigen Amts; laut deren Fußnote höchstens 90 Tage je Zeitraum von 180 Tagen und keine Erwerbstätigkeit.
  • China (Volksrepublik, normaler Reisepass): Visum erforderlich, also ein Schengen-Visum. Inhaber von Pässen der Sonderverwaltungsregionen Hongkong und Macau sind laut Auswärtigem Amt befreit.

Für alle drei gilt das Einreise-/Ausreisesystem EES. Es registriert Nicht-EU-Bürger bei Kurzaufenthalten mit Fingerabdrücken und Gesichtsbild, ist laut EU-Kommission seit dem 10. April 2026 voll in Betrieb und ersetzt seitdem den Stempel im Pass (EU-Kommission zum EES). Holst du deine Gäste am Flughafen ab, plan für die erste Einreise mit EES-Registrierung mehr Zeit ein. Das Reisegenehmigungssystem ETIAS ist laut EU-Kommission noch nicht in Betrieb, Anträge werden nicht angenommen, einen Starttermin gibt es nicht (EU-Kommission zu ETIAS).

Wie die Heimatländer deiner Gäste Portugal einstufen: Das japanische Außenministerium führt derzeit keine Gefahren-, Infektions- oder Spot-Warnung (japanisches Außenministerium, Gefahreninformationen) und nennt Portugal in seinen Sicherheitsdaten ein für Europa vergleichsweise sicheres Land. Die US-Botschaft in Portugal zeigt Stufe 1 an, also normale Vorsicht (US-Botschaft in Portugal). Der konsularische Dienst des chinesischen Außenministeriums stuft Portugal als blau, also niedriges Risiko, ein (chinesischer Konsulardienst zu Portugal). Das Auswärtige Amt hat keine Reisewarnung ausgesprochen; seine Hinweise zu Diebstahl und Verkehr folgen weiter unten.

Handy-Check für deine Gäste: eSIM-fähig und entsperrt?

Bevor dein Besuch eine eSIM kauft, sollte er zwei Dinge prüfen. Beim iPhone unterstützen laut Apple das iPhone XS, XS Max, XR und neuere Modelle eSIM (Apple zu Dual-SIM mit eSIM). Für Gäste aus China ist ein Satz auf derselben Seite entscheidend: In Festlandchina unterstützen nur das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max, das iPhone 17e und das iPhone Air eSIM. Ein in Festlandchina verkauftes iPhone anderer Baureihen kann also in der Regel keine Reise-eSIM aufnehmen.

Ob ein iPhone für andere Anbieter frei ist, zeigt Einstellungen › Allgemein › Info: Steht bei der Netzbetreibersperre „Keine SIM-Beschränkungen“, ist es entsperrt (Apple zum Entsperren). Apple weist außerdem darauf hin, dass FaceTime und iMessage auf der Heimatnummer weiterlaufen, wenn die Reise-eSIM für die Daten zuständig ist (Apple zu eSIM auf Reisen).

Am einfachsten ist es, das Profil noch zu Hause im WLAN zu installieren und die eSIM erst in Portugal als Datenleitung einzuschalten. Kommt nach der Landung keine Verbindung zustande: prüfen, ob für die eSIM das Datenroaming an ist und die mobilen Daten auf die eSIM-Leitung gestellt sind, dann das Netz manuell wählen (bei Nomad Vodafone oder MEO, bei eSIM4Travel MEO, Vodafone oder NOS, bei Saily das Netz laut App). Die Reise-eSIMs hier sind reine Datentarife ohne portugiesische Nummer; ob sie im Roaming VoLTE (Telefonie über das 4G-Netz) unterstützen, ist nicht belegt. Telefoniert wird über Messenger, und die Heimat-SIM bleibt für SMS-Codes und Anrufe aktiv.

Karte, Metro und Maut: Alltag mit Daten in Portugal

Bezahlt wird in Euro, und mit Karte kommst du weit. Laut Auswärtigem Amt sind Geldabheben am Automaten und Kreditkartenzahlung überall möglich; das Amt rät, bargeldlosen Zahlungen den Vorzug zu geben und vorher bei der eigenen Bank zu klären, ob die Girocard in Portugal funktioniert. Portugals Handy-Bezahlsystem MB WAY setzt voraus, dass die Handynummer mit einer Bankkarte verknüpft wird, über die MB-WAY-App, die App der Bank oder einen Multibanco-Automaten (CGD zu MB WAY). Ob das mit einer deutschen Karte klappt, habe ich nicht verlässlich belegt gefunden; im Alltag reicht das kontaktlose Bezahlen mit Karte oder Handy-Wallet. Eine reine Daten-eSIM bringt ohnehin keine portugiesische Nummer mit.

In Lissabon kommst du an den Sperren der Metro direkt mit der kontaktlosen Bankkarte durch. Die Fahrt kostet laut Tariftabelle der Metro 1,92 € (Metropolitano de Lisboa). Für Straßenbahnen, Busse und die Metro in Porto habe ich das nicht geprüft. Für Fahrpläne und Karten brauchen deine Gäste Daten – ein Grund mehr, dass die Leitung vom Flughafen an steht.

Wer mit dem Auto fährt: Die meisten Autobahnen sind laut Auswärtigem Amt mautpflichtig, viele Abschnitte rechnen nur elektronisch über Zahlbrücken ab. Beim Mietwagen empfiehlt das Amt, die Mautbox „Via Verde“ mitzubuchen; ohne Box oder Registrierung drohen ausländischen Fahrzeugen Inkassoforderungen, die erheblich über der eigentlichen Maut liegen. Es gelten 0,5 Promille (0,2 für Fahranfänger und Berufsfahrer), auf der Autobahn 120 km/h und außerorts 100 km/h. Der deutsche Führerschein wird bei vorübergehenden Aufenthalten, in der Regel bis zu drei Monaten, anerkannt (Auswärtiges Amt, Portugal).

Und das Handy selbst: Die Zahl der Taschendiebstähle ist laut Auswärtigem Amt derzeit auf einem sehr hohen Niveau. Besonders betroffen sind in Lissabon Praça do Comércio, Rua Augusta, Alfama und Castelo de São Jorge, in Porto die Altstadt mit der Ribeira, dazu historische Straßenbahnen, Bahnhöfe und U-Bahn-Stationen; in Touristenzentren wird außerdem vermehrt in Ferienwohnungen eingebrochen. Bei den Straßenbahnen nennen die Sicherheitsdaten des japanischen Außenministeriums ausdrücklich die Linien 28 und 15. Notruf ist die 112, laut EU-Kommission in der ganzen EU kostenlos (EU-Kommission zur 112).

Preise: Nomad, Saily, eSIM4Travel und die Touristen-eSIMs vor Ort

Hier die Einzelland-Tarife für Portugal. Nomad habe ich am 18.10.2026 direkt auf der Anbieterseite geprüft; dort stehen die Preise auch in Euro, ich nenne den Dollarpreis in Klammern, damit du mit den anderen Spalten vergleichen kannst. Für Saily und eSIM4Travel stammen die Staffeln aus dem Vergleichsportal eSIMDB, in US-Dollar und mit dem dort angegebenen Aktualisierungsdatum – seitdem können sich die Preise geändert haben.

PaketNomad (Anbieterseite, Stand 18.10.2026)Saily (USD, laut eSIMDB, Stand 04.10.2026)eSIM4Travel (USD, laut eSIMDB, Stand 23.09.2026)
1 GB / 7 Tage4,00 € (4,50 $)3,99 $1,34 $
3 GB / 30 Tage8,01 € (9,00 $)7,99 $2,72 $
5 GB / 30 Tage8,89 € (10,00 $)9,99 $4,00 $
10 GB / 30 Tage14,23 € (16,00 $)16,99 $7,16 $
20 GB / 30 Tage17,79 € (20,00 $)27,99 $13,52 $
50 GB / 30 Tage40,03 € (45,00 $)nicht gelistet36,57 $
NetzeVodafone und MEOkeine belastbare AngabeMEO, Vodafone, NOS (laut eSIMDB)
Einzelland-Tarife für Portugal, Preise ohne Rabattcode. Nomad in Euro mit Dollarpreis in Klammern, Saily und eSIM4Travel in US-Dollar. Alle drei sind reine Datentarife ohne portugiesische Rufnummer und decken nur Portugal ab. Quellen im Abschnitt am Ende dieser Seite.

Was die Tabelle zeigt: Nach den gelisteten Preisen ist eSIM4Travel in jeder Stufe am günstigsten, auch bei 50 GB (36,57 $ gegenüber 45,00 $ bei Nomad). Zwischen Saily und Nomad hängt es von der Größe ab: Bei 1 und 3 GB ist Saily etwas günstiger, bei 5 GB liegen beide praktisch gleichauf (9,99 $ gegenüber 10,00 $), bei 10 GB (16,00 $ gegenüber 16,99 $) und 20 GB (20,00 $ gegenüber 27,99 $) liegt Nomad vorn. Ein Einzelland-Paket mit 50 GB führt Saily nicht.

Welche ich wem empfehlen würde:

  • eSIM4Travel für alle, die vor allem auf den Preis schauen, und für Touren aufs Land, weil eSIMDB für die Portugal-Tarife drei Netze führt, auch NOS; ob die eSIM unterwegs tatsächlich zwischen ihnen wechselt, ist nicht belegt. Für Navigation und Messenger dürften für eine Woche Lissabon nach meiner Schätzung 3 oder 5 GB reichen. Die Staffeln stammen von eSIMDB (Stand 23.09.2026); prüf den aktuellen Preis vor dem Kauf auf der Portugal-Seite von eSIM4Travel. Einen Rabattcode für eSIM4Travel gibt es hier nicht, es gilt der Preis an der Kasse.
  • Nomad für alle, die in Euro vergleichen oder 10 bis 20 GB brauchen. Es ist die einzige Staffel, die ich direkt auf der Nomad-Produktseite prüfen konnte. Netze Vodafone und MEO, Abdeckung nur Portugal, Hotspot laut Anbieter möglich. Der Tarif startet automatisch, sobald sich das Handy ins Netz einbucht, spätestens 60 Tage nach dem Kauf. Rabattcode ILEXBDNSXSBA über 5 US-Dollar nach den Bedingungen von Nomad; rechnerisch würde das 10-GB-Paket damit von 16,00 $ auf 11,00 $ sinken – eSIM4Travel bliebe mit 7,16 $ trotzdem günstiger. Wer in Euro zahlt, sieht den genauen Abzug an der Kasse.
  • Saily, wenn du zwischen Saily und Nomad wählst und ein kleines Paket von 1 oder 3 GB brauchst – dort liegt Saily knapp unter Nomad –, und für mehrere Tage mit sehr viel Datenbedarf: Der „Unlimited“-Tarif gibt 5 GB pro Tag mit voller Geschwindigkeit, statt 2 GB bei Nomad oder 3 GB bei eSIM4Travel. Die Staffel stammt von eSIMDB (Stand 04.10.2026); prüf den aktuellen Preis vor dem Kauf auf der Portugal-Seite von Saily. Laut eSIMDB bietet Saily für Portugal keine Rufnummer und keine SMS. Rabattcode CAIRNR6205 über 5 US-Dollar nach den Bedingungen von Saily; rechnerisch würde das 10-GB-Paket damit von 16,99 $ auf 11,99 $ sinken, eSIM4Travel bliebe auch hier günstiger. Beim 1-GB-Paket für 3,99 $ rechne ich keinen Preis mit Code aus, weil es unter 5 $ liegt. Zum Datenschutz: Saily gehört zu Nord Security, das Saily als 2024 gestartetes Produkt führt (Nord Security). Wo der Vertragspartner sitzt und wie er deine Daten nach der DSGVO verarbeitet, steht in der Datenschutzerklärung von Saily – die würde ich vor dem Kauf lesen.

Achtung bei „Unlimited“-Tarifen: Unbegrenzt ist keiner. Nomad gibt 2 GB pro Tag mit voller Geschwindigkeit, danach 1 Mbit/s (3 Tage 9,78 €, 5 Tage 16,01 €, 7 Tage 22,24 €, 10 Tage 29,35 €). Bei eSIM4Travel sind es laut eSIMDB 3 GB pro Tag (zum Beispiel 10 Tage 19,86 $), bei Saily 5 GB pro Tag (10 Tage 34,99 $; kürzer als 10 Tage gibt es den Tarif bei Saily nicht), danach jeweils 1 Mbit/s. Für die meisten Reisen ist ein festes Paket die einfachere Wahl; ein Tagesvolumen-Tarif lohnt sich erst, wenn an mehreren Tagen hintereinander mehrere Gigabyte anfallen.

Zum Vergleich die lokalen Angebote, Stand 18.10.2026 auf den Betreiberseiten – und die sind in Portugal ernsthafte Konkurrenz, weil es sie online gibt. Die Vodafone-eSIM für Portugal bringt 10 GB für 7 Tage, nur in Portugal und ohne Roaming. Der Listenpreis ist 15 €; Vodafone zeigte zusätzlich einen Aktionspreis von 10 €, dessen Aktion laut derselben Seite bis zum 31.08.2026 lief. Die Variante Portugal & Europe kostet 20 € für 15 Tage mit unbegrenzten Daten in Portugal und einem Datenkontingent im EWR und Großbritannien laut Tarifkarte (Vodafone eSIM). MEO bietet seine Touristen-eSIM mit unbegrenzten Daten in Portugal ab 10 € an (MEO eSIM Enjoy). Pro Gigabyte am günstigsten ist DIGI (etwa 50 GB für 4 € oder 150 GB für 5 € im Monat, die SIM kostet 10 €, die als Guthaben aufgeladen werden), allerdings mit Aktivierung beim Verkäufer vor Ort und als Monatstarif gedacht. NOS verkauft „Like 55GB“ für 10 € im Monat online, fragt aber nach NIF und portugiesischer Postleitzahl. Kurz: Wer nur in Portugal bleibt und unbegrenzte Daten will, liegt mit einer lokalen Touristen-eSIM preislich ähnlich (MEO 5 Tage 10 €, eSIM4Travel 5 Tage 10,34 $ laut eSIMDB); bei festem Volumen ist eSIM4Travel laut eSIMDB günstiger (10 GB für 30 Tage 7,16 $ gegenüber 15 € für 7 Tage bei Vodafone). Die Reise-eSIM installiert dein Gast dagegen schon vor dem Abflug, und mit einem Europa-Tarif deckt ein Anbieter mehrere Länder ab.

Neun veraltete Behauptungen über Mobilfunk in Portugal

BehauptungWas wirklich gilt
„In Portugal muss man für eine Prepaid-SIM den Pass vorlegen.“Gesetzlich derzeit nicht (Observador, Juni 2026). Die Regierung hat am 29.05.2026 einen Gesetzentwurf für eine Ausweispflicht beschlossen, eine Verabschiedung ist nicht belegt. DIGI aktiviert trotzdem nur persönlich beim Verkäufer.
„Portugal hat drei Netze: MEO, NOS und Vodafone.“Seit dem 4. November 2024 sind es vier, mit DIGI. DIGI hatte Mitte 2026 nach ANACOM-Daten mehr 5G-Stationen als MEO.
„Auf dem Land fällt man auf 3G zurück.“MEO und NOS haben 3G abgeschaltet, Vodafone baut es ab, DIGI hatte nie 3G. Plan mit 4G und 5G.
„Lokale SIMs gibt es nur im Laden.“Vodafone und MEO verkaufen Touristen-eSIMs online.
„An der spanischen Grenze kostet die deutsche SIM extra.“Spanien gehört zum EU-Roaming. Eine reine Portugal-eSIM deckt Spanien aber nicht ab.
„Zwischen Portugal und Spanien wird kontrolliert.“Die EU-Kommission listet für die Grenze Portugal–Spanien keine Kontrollen (Liste vorübergehender Kontrollen, Stand 18.10.2026).
„Vor der Reise muss man ETIAS beantragen.“ETIAS ist laut EU-Kommission noch nicht in Betrieb, einen Starttermin gibt es nicht.
„EU-Roaming ist immer unbegrenzt.“Bei unbegrenzten oder sehr günstigen Datentarifen darf der Betreiber eine Fair-Use-Grenze setzen, und er darf die Nutzung über vier Monate prüfen.
„Unlimited heißt unbegrenzt.“Nomad 2 GB, eSIM4Travel 3 GB und Saily 5 GB pro Tag, danach 1 Mbit/s.
Die Belege zu jeder Zeile stehen im Text oben und im Quellenabschnitt am Ende dieser Seite.

Checkliste für deine Portugal-Reise

  1. Mit deutscher SIM? Datenroaming einschalten, Datenvolumen und eine mögliche Fair-Use-Grenze deines Tarifs im EU-Ausland prüfen (Vertrag, Roaming-SMS). Eine Reise-eSIM nur, wenn es knapp wird oder du mehrere Monate bleibst.
  2. Spanien oder Marokko auf der Route? Für Spanien reicht die deutsche SIM; eine Reise-eSIM muss dann ein Europa-Tarif sein, der Spanien nennt. Für Marokko die Länderliste deines Tarifs prüfen; Details im Artikel zu Marokko.
  3. Gäste von außerhalb der EU: Reise-eSIM vor dem Abflug installieren lassen und in Portugal für die eSIM-Leitung das Datenroaming einschalten (sie läuft als Roaming über portugiesische Netze), bei der Heimat-SIM das Datenroaming aus lassen – oder bewusst eine Touristen-eSIM von Vodafone oder MEO wählen.
  4. Handy der Gäste prüfen: eSIM-fähig (bei iPhones aus Festlandchina nur bestimmte Modelle) und ohne SIM-Sperre.
  5. Einreise: gültiger Ausweis für den Flug; Schengen-Visum für Gäste aus der Volksrepublik China; EES-Registrierung bei der ersten Einreise einplanen; ETIAS gibt es noch nicht.
  6. Alltag: Girocard bei der Bank klären, in der Lissabonner Metro kontaktlos zahlen, beim Mietwagen die Via-Verde-Box buchen und das Handy in Straßenbahn 28 gut festhalten.

FAQ

Brauche ich mit deutscher SIM in Portugal eine eSIM?

In der Regel nein. Portugal ist EU-Land, Roam like at home gilt, dein Tarif läuft dort meist zu Inlandskonditionen. Bei unbegrenzten oder sehr günstigen Datentarifen darf der Betreiber laut EU-Kommission aber eine Fair-Use-Grenze setzen; sie steht im Vertrag und in der Roaming-SMS. Eine Reise-eSIM lohnt sich, wenn dein Datenvolumen oder diese Grenze knapp ist, bei langen Aufenthalten, für Begleitung von außerhalb der EU oder, mit passender Länderliste, für einen Abstecher nach Marokko.

Gilt EU-Roaming auch auf Madeira und den Azoren?

Ja. Beide Inselgruppen sind autonome Regionen Portugals und damit für eine EU-SIM Portugal, mit denselben Fair-Use-Regeln wie auf dem Festland. Wie Reise-eSIMs dort abdecken, nennen die Anbieter nicht gesondert; prüf vor dem Kauf die Netzkarte.

Funktioniert eine Portugal-eSIM auch in Spanien?

Darauf solltest du dich nicht verlassen. Die Portugal-Tarife von Nomad, Saily und eSIM4Travel decken nur Portugal ab. Für eine Iberien-Reise brauchst du einen Europa-Tarif, dessen Länderliste Spanien nennt.

Brauche ich in Portugal einen Ausweis für eine Prepaid-SIM?

Gesetzlich derzeit nicht. Die Regierung hat am 29. Mai 2026 einen Gesetzentwurf beschlossen, der die Identifizierung von Prepaid-Nutzern verpflichtend machen soll; eine Verabschiedung im Parlament ist bis Mitte Oktober 2026 nicht belegt. In der Praxis aktiviert DIGI Prepaid-SIMs persönlich beim Verkäufer und verlangt für die eSIM eine Ausweiskopie, NOS fragt online nach NIF und portugiesischer Postleitzahl.

Welche Reise-eSIM ist für Portugal am günstigsten?

Nach den gelisteten Preisen eSIM4Travel in jeder Stufe, zum Beispiel 3 GB für 30 Tage für 2,72 $ und 10 GB für 7,16 $ laut eSIMDB (Stand 23.09.2026). Zwischen den beiden anderen ist Saily bei 1 und 3 GB etwas günstiger, bei 5 GB liegen beide gleichauf, Nomad ist bei 10 und 20 GB günstiger.

Lohnt sich eine portugiesische Touristen-eSIM statt einer Reise-eSIM?

Für Gäste, die nur in Portugal bleiben, durchaus. Vodafone verkauft online 10 GB für 7 Tage zum Listenpreis von 15 €, MEO unbegrenzte Daten in Portugal ab 10 €. Die Reise-eSIM installiert man dagegen vor dem Abflug, und ein Anbieter kann mehrere Länder abdecken.

Welche Notrufnummer gilt in Portugal?

Die 112, laut EU-Kommission EU-weit und kostenlos. Reine Daten-eSIMs haben keine Telefonnummer, deshalb sollte die Heimat-SIM für Anrufe aktiv bleiben.

Quellen und weiterführende Links

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Zuletzt aktualisiert: 2026-10-18

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